Anleger schwenken von Fonds auf Tagesgeld um
veröffentlicht: 27.11.2008
Wie wichtig den Sparern Sicherheit inzwischen geworden ist, belegen die aktuellen Zahlen des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI). Demnach kehren immer mehr Kunden Fonds den Rücken. 46,3 Milliarden Euro wurden alleine im Oktober aus den Depots abgezogen. Das betrifft nicht ausschließlich Papiere mit Risikocharakter, sondern zunehmend auch relativ sicher geltende Investments wie Geldmarkt- oder Rentenfonds. Stattdessen besinnen sich viele wieder auf das Tagesgeld oder ein klassisches Sparbuch. Dazu beigetragen hat aus Sicht von Experten die Staatsgarantie für Spareinlagen – und die greift bei Fonds und Wertpapieren nicht, wohl aber beim Tagesgeldkonto, wenn es bei einer deutschen Bank geführt wird.
Bei der Rendite wird man hier und da ein paar Abstriche machen müssen, denn langfristig betrachtet liegen Fonds in den meisten Fällen besser. Der Vorteil beim Tagesgeld: Hier ist das Kapital sicher und kauft man nicht die Katze im Sack, sondern weiß genau, was es gibt. Bei der Volkswagenbank sind es aktuell 5,0 Prozent per pro Jahr für Einlagen bis zu 30.000 Euro. Darüber hinaus sind es immer noch 4,0 Prozent, wenn das Tagesgeldkonto online geführt wird. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich und die Zinssätze gelten vorerst bis zum 30. April 2009.
A. Maßmann
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