Jetzt das Tagesgeldkonto zu wechseln kann sich lohnen
veröffentlicht: 8.01.2009
110 Milliarden Euro haben die deutschen Sparer im vergangenen Jahr durch die Finanzkrise verloren. Das entspricht ungefähr 2,5 Prozent des Gesamtvolumens, das die Haushalte auf der hohen Kante haben. 2008 waren es rund 4,49 Billionen Euro Guthaben. Dennoch oder gerade weil die Krise aufgeschreckt hat, stieg die Sparquote von 10,8 Prozent auf 11,4 Prozent. Bevorzugt wurden und werden immer noch sichere Anlagen wie Fest- und Tagesgeld. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass beide Sparformen deutliche Zinsrückschritte verbuchen – 1,0 Prozent beim » Festgeld und rund 1,5 Prozent bei Tagesgeldkonten.
Die FMH Finanzberatung aus Frankfurt empfiehlt, nicht auf bessere Zeiten zu warten, sondern jetzt aktiv zu werden, weil die Zinsen auf Dauer noch weiter sinken. Anleger sollten deshalb besonders auf Tagesgeldangebote achten, bei denen eine Zinsgarantie gegeben wird. Das lohnt sich auch für Bestandskunden. Da viele Banken die Tagesgeldzinsen zurückgeschraubt haben – die » » ING-DiBa beispielsweise auf 3,0 Prozent – kann ein Wechsel erheblich bessere Konditionen bringen. Neben einer möglichst langen Garantie für den Zinssatz kommt es dabei vor allem darauf an, dass es sich nicht um so genannte Koppelgeschäfte handelt, bei denen unter anderem ein Depot eröffnet werden muss, und die Bank dem Einlagensicherungsfonds angehört.
A. Maßmann
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