Tipps und Tücken – Finanztest nimmt Zinsen für Tagesgeld & Co. unter die Lupe
veröffentlicht: 19.03.2009
Sehr viele neue Erkenntnisse präsentiert die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer April-Ausgabe zum Thema Tagesgeld nicht. Sie gibt im Rahmen des „großen Zinstest“, für den neben reinen Tagesgeldkonten auch » Festgeld und Einmalanlagen untersucht wurden, vornehmlich Ratschläge, die von den Verbraucherzentralen schon seit Monaten immer wieder publiziert werden. Dabei geht es vor allem um die Nebenbedingungen, sprich das Kleingedruckte und die Konditionen, zu denen Tagesgeld angeboten wird, sowie die Sicherheit der Anlage.
Die Sicherheit ist insofern ein Thema, da im Moment vor allem ausländische Banken mit noch relativ hohen Tagesgeldzinsen locken. Um hier nicht auf die Nase zu fallen – wie bei der Kaupthing Bank – sollte sehr genau darauf geachtet werden, bis zu welcher Summe die » Einlagensicherung greift. Tipp von Finanztest: Nur so viel Kapital anlegen, wie vor der Krise abgesichert war. Denn zwischenzeitlich wurde unter anderem in den Niederlanden der Betrag angehoben.
Interessant ist die Übersicht der Angebote für Tagesgeld und ihrer Bedingungen. Hier zeigt sich sehr deutlich, dass man bei einem Tagesgeldvergleich nicht ausschließlich auf den beworbenen Zinssatz achten sollte. Denn in den meisten Fällen wird er nur Neukunden eingeräumt, gilt lediglich ein paar Wochen oder Monate und ist an Maximaleinlagen gekoppelt. Aufgrund eines Lockangebotes den Anbieter zu wechseln, rentiert sich aus Sicht der Tester nur, „wenn auch der anschließend gezahlt Zins in Ordnung ist“. Dieser Hinweis ist ebenfalls nicht neu, wird aber gerne übersehen. Das gilt ebenso für Koppelangebote, beispielsweise Tagesgeldkonto plus Depot. Sie machen für die meisten Sparer, die ihr Geld einfach nur sicher angelegt wissen wollen, laut Finanztest keinen Sinn.
A. Maßmann
»
Hier geht es zum Tagesgeldvergleich
»
zur nächsten Nachricht
» alle
Nachrichten
|