Banken ändern die Zinssätze für Tagesgeld
veröffentlicht: 26.03.2009
Die » Mercedes Benz Bank, die aufgrund des großen Ansturms die Pforten für Neukunden dicht gemacht hatte, ist wieder mit von der Partie. Allerdings hat die Autobank die Konditionen für Festgeldanlagen und das Tagesgeldkonto deutlich nach unten korrigiert. Grund hierfür ist nach Angaben der Bank der niedrige europäische Leitzins. Beim Tagesgeld gibt es ab sofort „nur“ noch 3,0 Prozent pro Jahr. Zuvor waren es 4,0 Prozent per annum. Ähnlich deutlich sackte die Verzinsung beim » Festgeld ab. Für eine Anlage über drei Monate zahlt die Mercedes Benz Bank 2,0 Prozent statt 3,8 Prozent.
Zum 1. April werden weitere Banken ihre Tagesgeldzinsen ändern. Die » Bank of Scotland, die derzeit noch 4,5 Prozent p.a. bietet, senkt den Zinssatz auf 3,8 Prozent. Trotz dieses Rückschritts bleibt die schottische Traditionsbank ganz weit vorne beim Tagesgeldvergleich. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass lediglich eine » Einlagensicherung bis 50.000 Britische Pfund gewährleistet wird. Unbegrenzt ist der Schutz bei der Volkswagenbank. Sie verzinst das Kapital auf dem Tagesgeldkonto bei reiner Onlinekontoführung derzeit noch mit 4,0 Prozent bis maximal 30.000 Euro, garantiert bis zum 30. Juni. Für höhere Beträge gelten im Moment 3,0 Prozent. Hier setzt die Volkswagenbank am 1. April an. Von da ab werden Einlagen oberhalb von 30.000 Euro mit 2,5 Prozent vergütet. Dieser Satz soll ab dem 1. Juli für alle Kunden unabhängig vom Guthaben auf dem Tagesgeldkonto gelten.
A. Maßmann
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