Angst der Anleger um ihr Kapital wächst
veröffentlicht: 6.04.2009
Die Finanzkrise nagt gewaltig am Vertrauen der Verbraucher. Sie haben schlichtweg Angst um ihre Ersparnisse. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wurde im Rahmen der Telefonaktion von der „Welt am Sonntag“ und des Bundesverbandes Deutscher Banken aber noch einmal deutlich unterstrichen. 15 Experten standen den Anrufern zu den wichtigsten Finanzthemen Rede und Antwort. Die meisten der Fragen bezogen sich auf die Sicherheit von Investments und Sparformen. Die Empfehlung für kurzfristige Anlagemöglichkeiten bis sechs Monate, die als sicher und flexibel eingestuft werden, war eindeutig: Fest- oder Tagesgeld. Entscheidend sei hierbei, dass auf eine ausreichende » Einlagensicherung geachtet werde. Das gilt umso mehr, wenn mit vermeintlich hohen Zinssätzen geworben wird.
Rechnen können Anleger, die ein Tagesgeldkonto nutzen, derzeit mit durchschnittlich 2,2 Prozent. Im Oktober vorigen Jahres waren es noch rund 3,5 Prozent. Ein Vorteil bleibt dem Tagesgeld trotz sinkender Zinsen erhalten: Es ist ideal, wenn man schnell über sein Geld verfügen möchte. Das garantiert auch das Doppelzins-Sparen der » Citibank. Ab dem ersten Euro gibt es 1,6 Prozent per annum bei 100prozentiger Sicherheit der Geldanlage. Kunden, die sich dazu entschließen, regelmäßig zu sparen und mindestens 600 Euro jährlich einzahlen – auch über einen Sparplan, der ab 25 Euro im Monat angeboten wird – profitieren vom Doppelzins. Er beträgt 3,2 Prozent im Jahr.
A. Maßmann
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