Autobanken senken Zinsen für Tagesgeld
veröffentlicht: 30.04.2009
Autobanken haben lange Zeit Spitzenpositionen in den Tagesgeldvergleichen eingenommen. Vergleichsweise hohe Zinsen und 100prozentige Sicherheit waren ihre Garanten für einen steten Kundenzulauf. Zeitweise überstieg die Zahl der Anträge die Möglichkeiten der Banken sogar um ein Vielfaches. Sie zogen die Notbremse, machten die Tore für Neukunden einfach dicht und starteten wenige Monate später neu durch. Doch der alte Glanz war irgendwie verblasst. Die Finanzkrise, die sich beim Tagesgeld anhand der Zinssätze sehr leicht nachvollziehen lässt, geht auch an den Autobanken nicht spurlos vorbei. Sie müssen wie alle anderen Anbieter kleinere Brötchen backen und sind in den Vergleichen derzeit nicht mehr an vorderster Front zu finden.
Die Volkswagenbank senkt ihren Tagesgeldzins zum 1. Mai von aktuell 2,5 auf 2,1 Prozent per annum. Das gilt für Kunden, die das Tagesgeldkonto komplett online führen. Wer zusätzlich den telefonischen Service in Anspruch nehmen möchte, muss sich mit 2,0 Prozent im Jahr begnügen. Zuvor waren es 2,4 Prozent. Ebenso deutlich fällt die Anpassung bei der » Mercedes Benz Bank aus. Sie stand mit 3,0 Prozent noch relativ gut da. Ab dem 30. April korrigiert sie die Zinsen für Tagesgeld auf 2,4 Prozent bzw. 2,2 Prozent, wenn Aufträge auch schriftlich oder per Telefon erteilt werden sollen.
A. Maßmann
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