Postbank bietet 3,0 Prozent für Neukunden
veröffentlicht: 14.05.2009
Für Anleger wird es angesichts der Finanzkrise immer schwerer, Sicherheit und eine zufriedenstellende Rendite unter einen Hut zu bekommen. In punkto Sicherheit fahren sie mit Tagesgeld nach wie vor sehr gut, wenn ein deutscher Einlagensicherungsfonds im Hintergrund agiert oder die » Einlagensicherung ausländischer Banken ausreichend hoch ist. Enttäuschend ist hingegen die Rendite, die aktuell mit einem Tagesgeldkonto erzielt werden kann.
Die Auswirkungen des niedrigen Leitzinses machen sich für Sparer leidlich bemerkbar. Die Finanzberatung Max Herbst hat den Tagesgeld-Index innerhalb eines Vierteljahres von 2,9 auf 1,9 Prozent korrigieren müssen. Chancen auf höhere Tagesgeldzinsen bieten derzeit nur noch ausländische Banken wie die NIBC Direct aus Holland, die 4,0 Prozent per annum in den Listen stehen hat. Ansonsten bleiben langfristige Anlagen, bei denen die Flexibilität leidet, oder – wie von der EZB gewünscht – Investitionen am Aktienmarkt, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
Kunden, die ihr Geld nicht im Ausland investieren wollen, sollten sich das aktuelle Angebot der » Postbank näher ansehen. Beim Postbank Giro plus handelt es sich um ein Girokonto, das ab einem Geldeingang von monatlich mindestens 1.250 Euro kostenlos ist – und sich damit vornehmlich als Gehaltskonto eignet. Mit ins Paket gelegt hat die größte deutsche Privatkundenbank ein attraktives Tagesgeldkonto und eine VISA-Kreditkarte. Neukunden, die sich bis zum 31. Mai für das Konto der Postbank entscheiden, erhalten auf dem Tagesgeldkonto 3,0 Prozent Zinsen vom ersten Cent bis maximal 499.999,99 Euro. Bestandskunden bekommen bis 25.000 Euro 2,0 Prozent, ab 25.000 Euro 2,1 Prozent und ab 250.000 bis 500.000 Euro 2,2 Prozent p.a. für ihr Tagesgeld.
A. Maßmann
»
Hier geht es zum Tagesgeldvergleich
»
zur nächsten Nachricht
» alle
Nachrichten
|