Tagesgeldkonto der Bank of Scotland verdrängt comdirect vom ersten Platz
veröffentlicht: 28.05.2009
Mit 4,0 Prozent für Neukunden bis zu einer Anlagesumme von 10.000 Euro bot die » Comdirect Bank bislang die besten Konditionen beim Tagesgeld. Das brachte ihr in allen Tagesgeldvergleichen den ersten Rang ein. Den hat die Onlinetochter der Commerzbank jetzt eingebüßt. Auch sie muss dem niedrigen » Leitzins Tribut zollen und hat die Konditionen vorzeitig geändert. Eigentlich sollte der für das Tagesgeldkonto geltende Zinssatz erst zum 1. September dieses Jahres angepasst werden. Ab sofort erhalten Neukunden bis zu einer Einlage von 5.000 Euro 2,0 Prozent per annum und von 5.001 bis 30.000 Euro magere 1,25 Prozent. Das Tagesgeldkonto der comdirect Bank rutscht damit nicht nur um einen Platz nach unten, sondern tummelt sich jetzt eher am unteren Ende der Skala.
Kunden, die auf die unbegrenzte » Einlagensicherung einer deutschen Bank verzichten können, bietet sich jetzt vor allem die » Bank of Scotland an. Mit 3,8 Prozent für Neu- und Bestandskunden hat sie sich die Spitzenposition ergattert. Das Kapital ist beim Tagesgeld der Bank of Scotland bis zu 50.000 Pfund abgesichert – also weit höher als die meisten Kunden investieren. Der schottische Anbieter ist zwar noch relativ neu am deutschen Markt, hat sich bis jetzt aber mit einer sehr stabilen Zinspolitik und nicht zuletzt dank des hervorragenden Angebotes einen guten Namen gemacht. Vor allem aber: Sie verzichtet auf Lockangebote, sondern bietet gleiche Konditionen für alle.
A. Maßmann
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