Bank of Scotland bietet jetzt 3,3 Prozent
veröffentlicht: 8.06.2009
Es bröckelt munter weiter: Die Zinsen für Tagesgeld sind nach wie vor auf Talfahrt und nähern sich bei vielen Banken immer mehr dem » Leitzins von aktuell 1,0 Prozent an. Noch weit davon entfernt ist derzeit die » Bank of Scotland. Doch auch der Klassenprimus musste in den vergangenen Wochen und Monaten Federn lassen. Standen zum Einstieg auf den deutschen Markt 4,5 Prozent Zinsen im Prospekt für das Tagesgeldkonto, musste die schottische Traditionsbank nunmehr deutliche Einschnitte vornehmen. Anfangs auf 3,8 Prozent p.a., jetzt auf 3,3 Prozent für Einlagen bis 500.000 Euro. Damit liegt die Bank of Scotland immer noch sehr gut im Rennen, wenngleich die » Einlagensicherung nicht den deutschen Standards entspricht, sondern maximal 50.000 Pfund zu 100 Prozent abdeckt.
Bei der » 1822direkt liegt die Einlagensicherung dank der Zugehörigkeit zum Sparkassenverbund zwar deutlich höher, dafür müssen bei der Verzinsung des Tagesgeldkontos einige Abstriche in Kauf genommen werden. Das ändert nichts daran, dass die Finanzberatung FMH das Angebot der 1822direkt zum besten Tagesgeldkonto Deutschlands gekürt hat. Derzeit gibt es im Höchstfall 2,75 Prozent per annum, die sich in eine variable Verzinsung von 1,3 Prozent bis 500.000 Euro (darüber hinaus gibt es 0,5 Prozent) und einen Zinszuschlag bis 200.000 Euro von 1,45 Prozent gliedern. Der garantiere Zuschlag, der für Neueinlagen gilt und damit besonders Neukunden anspricht bzw. Bestandskunden, die ihre Anlagesumme erhöhen wollen, gilt bis Ende Juli 2009.
A. Maßmann
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