Zinsänderungsrisiko ändert nichts an der Attraktivität von Tagesgeld
veröffentlicht: 15.06.2009
Die Wahl der richtigen Geldanlage fällt in einem krisengeschüttelten Umfeld sicherlich nicht leicht. Selbst vermeintlich renditestarke und sichere Investments wie Geldmarktfonds haben für tiefrote Zahlen in den Depots der Sparer gesorgt. Die Verluste bewegen sich im zweistelligen Prozentbereich – bis deutlich über 40 Prozent. Grund sind Fehlentscheidungen der Fondsmanager, die teilweise auf Asset-Backed Securities gesetzt hatten. Wem die Geldmarktfonds zu „heiß“ geworden sind, dem empfehlen die Verbraucherzentralen Tagesgeld als kurzfristige Anlage. Zwar gibt es ein Zinsänderungsrisiko, dem Tagesgeldkonten unterliegen. Ein Minus müssen Sparer deshalb allerdings nicht befürchten. Im Gegenteil: Sie machen sicheren Gewinn.
Wie sich das Zinsänderungsrisiko beim Tagesgeldkonto bemerkbar macht, zeigt sich aktuell bei der » Volkswagen Bank. Sie bot ihren Kunden bislang 2,1 Prozent Zinsen bei reiner Onlinekontoführung. In Folge des niedrigen Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) hat nun auch die Autobank ihre Konditionen angepasst. Ab dem 15. Juni gibt es für Guthaben auf dem » Volkswagen Bank Tagesgeldkonto nur noch 1,85 Prozent per annum.
A. Maßmann
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