Niedrige Zinsen machen Tagesgeldvergleich noch wichtiger
veröffentlicht: 17.08.2009
Die Finanzberatung FMH aus Frankfurt am Main beobachtet die Zinsentwicklung bei Fest- und Tagesgeld bereits seit den 90er Jahren. Die aktuelle Prognose gibt kaum Grund zur Hoffnung: Wahrscheinlich werden die Zinssätze demnächst sogar unter den » Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) fallen, der mit 1,0 Prozent auf ein historischen Tief abgesackt ist. Bereits jetzt würde jede zweite Bank ihre Konditionen anpassen. Auf die Einlagen der Kunden seien die Kreditinstitute derzeit nicht angewiesen. Sie könnten sich dank des niedrigen Leitzinses sehr günstig frisches Kapital über die EZB besorgen. „Es besteht für die Institute also gar keine Notwendigkeit, den Kunden mehr Geld zu geben als der Zentralbank“, erklärt dazu FMH-Chef Max Herbst.
Aktuell gibt es bei einer Anlagesumme von 5.000 Euro durchschnittlich 1,4 Prozent p.a. für Tagesgeld. Bei » Festgeld mit einer Laufzeit von sechs Monaten sind es sogar nur 1,3 Prozent im Jahr. So schlecht wurden diese Formen der Geldanlage noch nie verzinst. Umso wichtiger ist es, sich sehr genau zu informieren, wo es momentan den besten Zinssatz gibt. Bei einem Tagesgeldvergleich – und natürlich auch beim Vergleich der Festgeldkonditionen – bietet es sich also an, besonders auf Angebote für Neukunden zu achten und gegebenenfalls das Tagesgeldkonto zu wechseln. Wichtig ist dabei, auf die » Einlagensicherung zu achten, um später nicht auf die Nase zu fallen.
A. Maßmann
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