42 Prozent der Haushalte setzen auf Fest- oder Tagesgeldkonten
veröffentlicht: 27.08.2009
Dass Studien zu ein- und demselben Thema recht unterschiedliche Ergebnisse liefern, ist nicht ungewöhnlich. So besagt der „Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2009“, erstellt vom Marktforschungsinstitut Nordlight Research, dass die deutschen Privatanleger wieder risikofreudiger werden. Demnach wird wieder mehr auf Aktien und Fonds gesetzt. Während im Februar nur 38 Prozent der Deutschen die Krise als Chance einstuften, neue Anlagen zu tätigen, sind es aktuell 43 Prozent. Deutlich weniger gefragt sind laut dieser Umfrage hingegen konservative Produkte wie Fest- und Tagesgeld oder Sparbücher.
Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) hat sich ebenfalls mit den Finanzen der Deutschen befasst. Hierbei ging es vorrangig darum, in welchem Bundesland am eifrigsten gespart wird. An der Spitze lag 2008 Bayern. Das durchschnittliche Geldvermögen betrug hier 61.600 Euro. Im Vergleich dazu haben die Menschen in Sachsen-Anhalt im Schnitt nur ein Vermögen von 26.600 Euro. Viel interessanter ist in diesem Zusammenhang aber, wie das Geld angelegt wird. Klarer Spitzenreiter ist immer noch Sparbuch. Es folgen Versicherungen mit 60 und Bausparverträge mit 45 Prozent. Direkt dahinter kommen Fest- und Tagesgeldkonten, die es auf 42 Prozent bringen. Aktien und Fonds sind in dieser Studie mit 16 bzw. 17 Prozent deutlich abgeschlagen.
A. Maßmann
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