Tagesgeld als Liquiditätsreserve
veröffentlicht: 7.10.2009
Das Tagesgeldkonto gehört zu den wenigen Möglichkeiten, Geld sicher, kostenlos und zudem gut verzinst „zu parken“, ohne längere Zeit darauf verzichten zu müssen. Von daher ist es bestens dazu geeignet, Rücklagen und damit eine Liquiditätsreserve zu bilden. Ein paar Euro in der Hinterhand zu haben, kann nie schaden. Wie viel Geld zurückgelegt werden sollte, hängt sicherlich von den persönlichen Umständen ab. Das „Hamburger Abendblatt“ empfiehlt, zwei Monatsnettogehälter als Geldreserve auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Erst, wenn ein solches Polster vorhanden sei, mache sich Sinn, sich über langfristiges Sparen – insbesondere für die private Altersvorsorge – Gedanken zu machen.
Ein solcher Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto ist in erster Linie für unvorhergesehene Ereignisse und Ausgaben gedacht, wie zum Beispiel Krankheit, Reparaturen am und im Haus sowie Arbeitslosigkeit. Wichtig ist es, betonte der „Stern vor einiger Zeit, sich früh genug mit dem Thema Vermögensaufbau zu befassen und entsprechend seiner Möglichkeiten Rücklagen zu bilden. Ein Grund dafür ist der Zinseszinseffekt, der sich beim Tagesgeld besonders bei einer monatlichen Verzinsung des Kapitals bemerkbar macht. Dadurch wächst das Guthaben kontinuierlich an.
A. Maßmann
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