550 Milliarden Euro ruhen auf mickrig verzinsten Sparbüchern
veröffentlicht: 26.10.2009
Am Weltspartag kommt die Wahrheit ans Licht: Hat es sich gelohnt, das Geld auf einem » Sparbuch anzulegen? Vermutlich nicht. Im schlimmsten Fall gibt es lediglich 0,25 Prozent Zinsen. Wenn man bedenkt, dass laut der Deutschen Bundesbank weit über 550 Milliarden Euro auf solchen Sparbüchern liegen, wird viel Geld verschenkt. Denn es gibt deutlich bessere Alternativen – online und am Bankschalter.
Das Tagesgeldkonto steht hier ganz klar an erster Stelle. Im Schnitt gibt es 1,4 Prozent per annum, möglich sind bis weit über 2,0 Prozent – zum Beispiel bei der » 1822direkt. Die Onlinetochter der Frankfurter Sparkasse bietet Neukunden bis zu 2,75 Prozent p.a., für Einlagen bis maximal 10.000 Euro. Wem das britische Einlagensicherungssystem reicht – es deckt 50.000 britische Pfund, etwa 54.000 Euro ab –, kann sich auch bei der » Bank of Scotland 2,5 Prozent p.a. sichern.
Diejenigen, denen beim reinen Tagesgeld der Sparbuchcharakter fehlt, sind mit der » Postbank „Sparcard 3000 plus direkt“ seht gut bedient. Der Zinssatz liegt aktuell bei 2,0 Prozent. Zudem kann mit der Sparcard bis zu zehn Mal im Jahr kostenlos Geld abgehoben werden. Ähnlich verhält es sich mit dem Doppelzins-Sparen der » Citibank. Statt Minizinsen sind 3,2 Prozent möglich, wenn mindestens 600 Euro im Jahr gespart werden. Dadurch verdoppelt sich der Zinssatz von 1,6 auf 3,2 Prozent. Zu beachten ist hierbei die dreimonatige Kündigungsfrist, sollte man die gesamten Ersparnisse auf einen Schlag abholen wollen.
A. Maßmann
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