Fest- und Tagesgeld bei der privaten Altersvorsorge
veröffentlicht: 18.11.2009
» Festgeld zählt zu den klassischen Anlageprodukten. Tagesgeld wird hingegen eher als Sparform bezeichnet. Gemeinsamer Nenner ist die Sicherheit der Einlagen und der Rendite – Verluste sind nahezu ausgeschlossen. Das macht Fest- und Tagesgeld auch für die private Altersvorsorge interessant, wie die Financial Times Deutschland jüngst anmerkte.
Berufsanfängern und jungen Sparern, die sich ein Vermögen für das Alter aufbauen wollen, rät die Zeitung, auf Fonds und Aktien zu setzen. Die Kursschwankungen würden im Laufe der Jahre durch den Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt) ausgeglichen. Faustregel für den Aktienanteil am Sparvermögen sei: 100 minus Lebensalter. Daneben sollten festverzinsliche Geldanlagen gewählt werden, wie zum Beispiel ein Festgeldkonto. Entscheidend sei, einen Anfang zu machen, und das so früh wie möglich. Jeder Euro zähle. Zugute komme der jüngeren Generation dabei der Zinseszinseffekt.
Für ältere Sparer seien Aktienanlagen mit zu vielen Risiken behaftet. Je näher das Rentenalter rücke, sollte vermehrt auf den Kapitalerhalt und die Sicherheit geachtet werden. Hier kommen dann erneut Fest- und Tagesgeld ins Spiel. Die Financial Times Deutschland zitiert dazu einen Anlageexperten und nennt eine Faustregel: „Je geringer die Ersparnisse sind, desto konservativer sollten Senioren investieren.“ Empfehlenswert seien Bargeldreserven auf Tagesgeld- und Festgeldkonten.
A. Maßmann
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