Tagesgeld aktuell interessanter als Anleihen
veröffentlicht: 25.11.2009
An Tipps zu Anlagestrategien mangelt es derzeit nicht. Kaum eine Tages-, Wochen- oder Fachzeitung hat in den vergangenen Tagen und Wochen nicht darüber informiert, wie Sparer ihr Geld am besten, sichersten und dennoch rentabelsten anlegen können. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gibt ihren Lesern gleich sechs Tipps, weist aber darauf hin, dass Traumrenditen angesichts der momentanen Lage nicht zu erwarten seien. Interessanterweise nehmen Tages- und » Festgeld bei allen Ratgebern eine zentrale Rolle ein. Sie sind, wenngleich die Zinsen auch in diesem Segment bröckeln, wie ein Fels in der Brandung, geht es um Sicherheit und eine angemessene Rendite.
Die FAZ rät beispielsweise dazu, statt in Anleihen zu investieren, auf Festgeld zu setzen. Staatsanleihen, die mehr als vier Prozent Rendite bieten, gebe es nur von Krisenländern, zu denen aktuell Griechenland und Irland zählen. Damit gingen Anleger ein höheres Risiko ein und müssten sich zudem auf eine Anlagedauer von mindestens sieben Jahren einstellen. Deutlich besser fahre man mit einer Festgeldanlage. Auch hier seien bei entsprechend langen Laufzeiten von bis zu zehn Jahren durchaus vier Prozent möglich. Explizit genannt wird das Angebot der » BMW Bank. Als Alternative biete sich auch Tagesgeld an. Zwar seien bestenfalls 2,5 Prozent p.a. möglich – das Angebot der » 1822direkt mit 2,75 Prozent p.a. scheint hier nicht berücksichtigt worden zu sein –, dafür biete Tagesgeld deutlich mehr als eine Bundesanleihe.
A. Maßmann
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