Tagesgeldvergleich gewinnt an Bedeutung
veröffentlicht: 26.11.2009
„Welt Online“ wagt einen Blick zurück und erinnert an die Zeit vor einem Jahr, als für » Festgeld noch deutlich über 5,0 Prozent p.a. gezahlt wurden und einige Banken sogar die Schotten dicht machen mussten, weil der Kundenansturm zu groß war. Heute liegt der durchschnittliche Zinssatz für die Festgeldanlage laut Biallo bei rund 1,39 Prozent im Jahr. Tagesgeld mit bringt mit 1,28 Prozent p.a. nicht viel weniger, ist aber weitaus flexibler und daher aus Sicht der Experten aktuell die bessere Lösung.
Die Phase, in der sich Banken liquide Mittel über die Kunden beschafften und sie dafür mit hohen Zinsen belohnten, ist nun einmal vorbei. Jetzt heißt es umso mehr: Tagesgeld und Festgeld vergleichen, um sich möglichst gute Konditionen zu sichern. Denn nach wie vor verzinsen einige Direktbanken das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto mit weit über 2,0 Prozent. Bestes Beispiel ist die » 1822direkt mit 2,75 Prozent Zinsen, die sich aus dem Basiszins und dem bis März garantierten Zuschlag zusammensetzen.
Solche Angebote gelten in der Regel aber nur für Neukunden oder zumindest Neueinlagen. Von daher kann sich ein Wechsel durchaus lohnen. Beispiel » » ING-DiBa: Bestandskunden erhalten 1,5 Prozent Zinsen gutgeschrieben, Neukunden noch bis Ende Januar 2,5 Prozent. Über den Zinssatz zu verhandeln, bringe laut „Welt Online“ wenig. Da ist es am Kunden, bei der Bank Geld anzulegen, die von sich aus am meisten bietet und darüber hinaus 100-prozentige Sicherheit verspricht.
A. Maßmann
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