Das Auf und Ab bei Fest- und Tagesgeld
veröffentlicht: 12.01.2010
Die Märkte für Tagesgeld und » Festgeld kommen so langsam wieder in Schwung – allerdings bewegen sie sich in entgegengesetzte Richtungen. Während die Zinssätze bei der Festgeldanlage aktuell wieder leicht anziehen, geht es beim Tagesgeld nach wie vor bergab.
Den Anfang machte in diesem Jahr die » 1822direkt. Sie schlug mit dem ZinsCash ein neues Kapitel auf und kürzte ihren bisherigen Höchstzinssatz von 2,75 Prozent p.a. recht drastisch auf 2,00 Prozent im Jahr. Jetzt kündigt auch die » Citibank an, die Tagesgeldzinsen zu ändern. Momentan dürfen sich Kunden noch über 1,60 Prozent beim Citibank Tagesgeldkonto freuen. Ab dem 1. Februar 2010 sinkt die Verzinsung auf 1,25 Prozent und lässt das Angebot im Tagesgeldvergleich deutlich nach unten rutschen.
Positiv sind hingegen die Meldungen aus dem Bereich Festgeld. Die BigBank gibt mit bis zu 4,7 Prozent so richtig Gas – ab 30.001 Euro Anlagebetrag und einer Laufzeit von vier oder fünf Jahren. Bei der » Credit Europe Bank liegt der Topzins bei 4,25 Prozent p.a., verlangt aber viel Geduld angesichts einer Laufzeit von zehn Jahren. Da auch der Credit Europe Bank bewusst ist, dass nur wenige Kunden bereit sind, sich für einen so langen Zeitraum festzulegen, hat sie das Festgeld mit 24 Monaten Laufzeit etwas attraktiver gestaltet. Statt 2,25 Prozent erhalten Anleger jetzt 2,50 Prozent. Der Mindestanlagebetrag beläuft sich auf 2.500 Euro.
A. Maßmann
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