Beipackzettel für Festgeld & Co.
veröffentlicht: 16.02.2010
Damit Kunden genau wissen, worauf sie sich einlassen bzw. was ihnen geboten wird, soll es künftig „Beipackzettel“ für Geldanlageprodukte geben. Die Vorbereitungen diesbezüglich laufen auf Hochtouren. Schon in wenigen Wochen wollen die deutschen Banken einen Vorschlag und ein einheitliches Infoblatt präsentieren. Im März wird nach Aussagen des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) eine endgültige Fassung vorliegen. Das Informationsschreiben soll die Angebote der Banken besser vergleichbar machen.
Für Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie erwartet von den Banken allerdings hieb- und stichfest Fakten in den Beipackzetteln – keine Werbetexte, sondern überschaubare Daten zu Kosten, Rendite und Risiko. Schaffen es die Banken nicht, sich auf ein einheitliches Format zu einigen, wird Ilse Aigner auf die gesetzliche Regelung pochen. Die Deutsche Bank plant, die Infoblätter Schritt für Schritt einzuführen, unter anderem für Festgeld, Fonds und Zertifikate, und wird sie den Kunden im Rahmen des Beratungsgespräches aushändigen. Ähnliche Pläne haben auch andere Banken. Die » » ING-DiBa hat schon seit September Info-Blätter. Die Sparkassen weisen auf ihre vorhandenen Produktinformationen hin.
A. Maßmann
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