In Niedrigzinsphasen sind flexible Anlageprodukte wie Tagesgeld ideal
veröffentlicht: 3.03.2010
Geldanlage ist in Zeiten niedriger Zinsen ein schwieriges Geschäft. Banken greifen in diesem Fall gerne auf sogenannte Kombiprodukte zurück. Mit Tagesgeld oder » Festgeld wird auf der einen Seite für die nötige Sicherheit gesorgt. Auf der anderen Seite sind es in der Regel eher riskante Anlageprodukte wie zum Beispiel Investmentfonds, bei denen die Gebühren die Rendite deutlich schmälern. Sparer sollten sich daher nicht von Angeboten blenden lassen, die eine vergleichsweise hohe Verzinsung versprechen, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie hat für „Neues Deutschland“ ein paar Tipps formuliert.
Die Verbraucherschützer empfehlen in der Niedrigzinsphase vor allem Produkte mit einer kurzen Anlagedauer, wobei das Kapital nach Möglichkeit auf verschiedene Laufzeiten verteilt werden sollte. Damit bleibe man flexibel und könne schnell auf die Zinsentwicklung reagieren. Ideal seien zudem Sparprodukte, die während der Laufzeit gekündigt werden können. Das gehe zwar zu Lasten der Rendite, sorge aber für mehr Flexibilität. Erfüllt werden diese Voraussetzungen unter anderem vom Tagesgeldkonto und von Festgeld. Während beim Tagesgeld keine Kündigungsfristen eingehalten werden müssen, kann bei der Festgeldanlage gleich unter mehreren Laufzeiten – von kurz- bis langfristig – gewählt werden. Entscheidend sind nach wie vor das persönliche Anlageziel und die konkrete Lebenssituation.
A. Maßmann
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