Jugendliche bevorzugen das Sparbuch
veröffentlicht: 28.06.2010
Jugendliche mögen es bei der Geldanlage klassisch. Laut Umfrage der Bausparkasse Schwäbisch Hall legen 44,2 Prozent der 13- bis 19-Jährigen regelmäßig ein paar Euro auf die hohe Kante. Dazu nutzen sie allerdings eher schlecht verzinste Produkte wie das » Sparbuch (54,6 Prozent) oder das » Girokonto (32,2 Prozent). Gar keine Zinsen gibt es für Geld, das in der Spardose landet. Sie wird von 23,4 Prozent bevorzugt, wobei vor allem die jüngeren Sparer im Alter von 13 und 14 Jahren ihre Cents und Euros dem Sparschwein anvertrauen. Langfristige Geldanlagen stehen in dieser Altersklasse noch nicht sonderlich hoch im Kurs. Wenn, schließen die meisten einen Bausparvertrag ab.
Die Vorzüge, die ein Tagesgeldkonto bietet, scheinen jüngeren Sparern noch nicht bewusst zu sein. Im Vergleich zum Sparbuch bietet Tagesgeld weitaus höhere Zinsen und ist darüber hinaus auch besser zur Geldanlage geeignet als ein kostenloses Girokonto. Für die „Klassiker“ spricht sicherlich, dass direkt am Schalter oder am Automaten über das Geld verfügt werden kann. Beim Tagesgeldkonto müsste erst ein Übertrag auf ein laufendes Konto erfolgen, um das Kapital abheben zu können. Geht es allerdings um die Rendite, ist das Tagesgeldkonto unschlagbar. Für die Eröffnung bedarf es wie beim Sparbuch und einem Girokonto für Kinder und Jugendliche der Unterschrift der Eltern.
A. Maßmann
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