27 Prozent der Tagesgeldkonten werden online eröffnet
veröffentlicht: 3.09.2010
Das Internet dient Sparern und Anlegern vornehmlich als Informationsquelle. Geht es aber darum, einen Vertrag abzuschließen, sei es für die Festgeldanlage oder einen Fondssparplan, vertrauen die meisten Kunden nach wie vor dem Berater vor Ort. Das ergab eine Studie, die von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), der Deutschen Bank und der Suchmaschine google durchgeführt wurde. 20.000 Haushalte waren daran beteiligt. Das Ergebnis: 60 Prozent informieren sich online zum Thema Finanzen, ehe sie etwas unterschreiben. Doch nur elf Prozent gehen den Onlineweg konsequent weiter.
Für die Studie wurde unter anderem das Suchverhalten der Kunden ausgewertet und ob daraus ein Geschäftsabschluss resultiert. Das trifft in erster Linie auf einfache Produkte zu, bei denen es kaum Beratungsbedarf gibt. An erster Stelle steht dabei das Tagesgeldkonto. Es gehört zu den wenigen Anlageoptionen, bei denen die Deutschen bereit sind, den Antrag online auszufüllen und dann per Post einzureichen. Unter dem Strich eröffnen 27 Prozent ihr Tagesgeldkonto online. Dahinter folgt die Kreditkarte. Sie kommt im reinen Onlinegeschäft auf 19 Prozent. Überraschenderweise sind es gerade die älteren Kunden ab 60, die sich intensiver online mit dem Thema Finanzen beschäftigen. Bei ihnen sind es 54 Prozent, in der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen nur 43 Prozent.
A. Maßmann
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