Angst prägt die Geldanlage
veröffentlicht: 6.09.2010
Die Angst, bei der Geldanlage Verluste zu erleiden, sitzt bei den deutschen Verbrauchern immer noch tief. Auch wenn sich die Zinsen derzeit auf einem recht mageren Niveau bewegen, entscheiden sich die meisten Sparer daher für die sicheren Anlagevarianten wie Tagesgeld und Festgeld. Die andere Option, für eine höhere Rendite etwas mehr Risiko in Kauf zu nehmen, kommt für viele nicht (mehr) in Frage. Gegenüber „Welt online“ äußerte ein Investmentstratege, dass nach wie vor die Angst regiere. Damit wird die Geldanlage zunehmend zu einer Frage der Psychologie.
Auf das gesamte Geldvermögen in Höhe von 4.700 Milliarden Euro entfallen aktuell 1.800 Milliarden Euro auf » Girokonto und Tagesgeld. Deutlich weniger Kapital wird in Sparbriefe (364 Milliarden Euro) und Investmentfonds (500 Milliarden Euro) angelegt. Und das, obwohl die Aussichten auf höhere Zinsen derzeit mau sind. Immerhin sorgt die niedrige Inflation dafür, dass eine ganz ordentliche reale Rendite erwirtschaftet wird. Umso wichtiger ist es angesichts des Zinstiefs, sich vorab mit einem Tagesgeldvergleich über die Konditionen zu informieren. 2,00 Prozent p.a. lassen sich derzeit problemlos erzielen. Wenn man dann noch auf die » Einlagensicherung achtet, ist das Tagesgeldkonto eine sehr gute Wahl für sicherheitsorientierte Anleger.
A. Maßmann
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