Die Commerzbank senkt den Tagesgeldzins
veröffentlicht: 22.02.2012
Tagesgeld ist nicht in jedem Fall attraktiv. Hier kommt es in erster Linie auf den Zinssatz und damit die mögliche Rendite an. Die Commerzbank hat diesbezüglich den Rotstift angesetzt und vorige Woche die Konditionen für das Tagesgeldkonto mit dem Namen „Topzinskonto“ angepasst. Top ist der neue Zinssatz ganz gewiss nicht. Ab einem Guthaben von 5.000 Euro gibt es magere 1,10 Prozent pro anno. Vorher waren es 1,30 Prozent im Jahr. Sparer, die weniger als 5.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto bei der Commerzbank haben, müssen sich mit 0,5 Prozentpunkten begnügen.
Kunden, die einen höheren Zins wünschen, sind gut beraten, sich etwas ausführlicher mit unserem Tagesgeldvergleich zu befassen. Auch ohne Zinsstufe bieten die meisten Banken deutlich mehr als die Commerzbank. Dazu reicht es bereits, zur Onlinetochter des Konzerns, der » Comdirect Bank zu wechseln. Bis zu einem Anlagebetrag von 10.000 Euro gibt es 1,75 Prozent p.a., darüber hinaus 1,00 bzw. ab 50.000,01 Euro 0,5 Prozent im Jahr. Das ist zwar kein großer Sprung nach vorne, aber immerhin. Deutlich bessere Konditionen räumen zum Beispiel die » Bank of Scotland (2,70 Prozent p.a. für Neu- und Bestandskunden) sowie die » » ING-DiBa (2,50 Prozent p.a. für Neukunden, garantiert für volle sechs Monate) ein. Wichtig: Immer auf die » Einlagensicherung achten.
A. Maßmann
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